Ich habe es beendet.
Als ich an diesem Abend den Raum betrat und dich mit ihr dort sitzen sah, wusste ich dass es vorbei ist.
Ich war mir in dem Moment sicher, was ich tun wollte. Was ich tun SOLLTE.
Ich war nicht bereit nur ein Drittel von dir zu haben.
Ich war nicht bereit dich mit zwei anderen zu teilen.
Und ich wusste dass wir beide nicht in einer Beziehung leben könnten. Es hätte etwas gezwungenes.
Das will ich nicht.
Also habe ich das getan was das beste für die gesamte Situation ist.
Ich habe es beendet.
Habe dir gesagt dass dir mein Körper nicht länger zur Verfügung steht.
Ich dich schätze, als Freund und Mensch. Aber ich kann mich nicht auf so ein Niveau begeben ohne dass mein Gehirn sich nach einiger Zeit einschaltet.
Es tat mir richtig weh, wie wir dort draußen standen, der Wind mir durch die Haare flog und du mich nicht angesehen hast.
Warum hast du mich nicht angesehen?
Es dauerte eine Weile bis du mir dann doch in die Augen geblickt hast. Doch einschätzen konnte ich deine Blicke nicht.
Würdest du mich vermissen? Auf irgendeine Weise? Keine Ahnung..
Ich wollte deinen Worten so gerne Glauben schenken. Aber wie könnte ich?
Als ich gestern Abend einschlief, war ich stolz auf mich und habe mich dennoch dafür gehasst.
Und heute?
Wieso heute?
Es gibt kein heute.
Ich habe gestern aufgehört zu leben.
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